Geschichte des KFC Olympia RECHT

1925

Schon seit dem Jahre 1925 wurde in Recht Fußball gespielt. Vor dieser Zeit, so erzählte einer dieser Fußballspieler, war das Fußballspiel in unseren Dörfern verpönt. Lag es an den kurzen Hosen, die die Männer trugen, oder waren es andere Überlegungen, die dem Aufkommen dieser Sportart im Wege standen?

Fußballmannschaft 1925 – Auf diesem Bild erkennt man die Rechter Fußballmannschaft anlässlich eines Freundschaftsspieles in Manderfeld.
Stehend: Eligius Kartheuser; Heinrich Kartheuser, Viktor Schmitz, Jeremias Plumacher, Hubert Arloff und Josef Girten.
Knieend: ein Spieler aus Ligneuville, Johann Lenges, Johann Arimont-Kohn,
Franz Schmitz, Heinrich Kohn, Johann Arimont.

1959

Erst im Jahre 1959 kam es zur offiziellen Gründung des FC Olympia Recht. Initiatoren waren Gilbert Kohn und Hermann Lejeune, die am 26. April 1959 die Gründungsversammlung einberiefen.

Peter Lejeune wurde zum ersten Präsidenten gewählt. Es stand kein geeignetes Gelände zur Verfügung. Man musste eine Wiese außerhalb des Ortes in Untermeilvenn pachten und provisorische Umkleideräume bauen.

Wellen der Begeisterung schlugen dem jungen Verein entgegen, und so wurden viele schier unüberwindlich scheinende Probleme durch die Mitarbeit freiwilliger Helfer gelöst.

Der Klub gedieh, und bald kamen zu der ersten eine zweite Mannschaft und sogar eine Jugendmannschaft hinzu.

Viele Rechter machten ihren Sonntagsspaziergang nach Untermeilvenn, um ihre Mannschaft spielen zu sehen und sie zu unterstützen.

Der Fußballplatz am Kuhnenbrunnen wurde 1965 fertiggestellt.

1971-72

1971-72 gelang der ersten Mannschaft der Aufstieg in die höhere Klasse.

Urkunde der Saison 1971-1972, die den Meistertitel in der 3. Provinzklasse bestätigt. Aufstieg in die 2. Provinzklasse

Erste Mannschaft, III. Provinzmeister 1971 – 1972
Vordere Reihe: Wilfried Schrouben, Herbert Thomé, Josef Gillet, Francis Smette, Roland Marquet, Roland Crasson, Patrick Nicolay.
Hintere Reihe: Präsident Alfons Kohn, Kapitän Karli Theissen, Horst Halmes, René Warland, Didier Sauer, Ernest Thunus, José Cremer, Karl-Heinz Peters und Trainer George Helman.

1981-82

1981-82 stellte die zweite Mannschaft in ihrer Serie den Meister.

Fußballsaison 1980-1981
Vordere Reihe: Ralf Rentmeister, Edgar Krings, Bernd Henkes, Udo Wansart, Alex Hammes, Guido Krings, Rainer Piront. Hintere Reihe: Toni Luxen ( Trainer ), Erwin Hoffmann, Horst Halmes, Kurt Margraff, Rolf Halmes, Berthold Kohn, Patrick Nicolay, Werner Thommen, Egon Wansart, Paul Vohsen ( Delegierter ).

1984

Der Klub spielte 1984 mit fünf Mannschaften und bot 70-100 Jugendlichen eine interessante Freizeitbeschäftigung.

1986

Ihm folgte 1986 Karl Theissen als Vorsitzender des Vereins. Ein zweiter Fußballplatz war schon in Planung, und 1988 wurde ein Vorprojekt für den Bau dieses B-Platzes erstellt. Den Aufstieg in die 3. Provinzklasse schaffte man 1989 unter Führung von Spielertrainer Egon Wansart. In Recht hatte man 10 Jahre auf diesen Erfolg gewartet, der darum auch gebührend gefeiert wurde.

Meister in Bra, 1988 – 1989
Vordere Reihe: Bernd Henkes, Rainer Piront, Guido Krings, Ralf Rentmeistern Rolf Halmes, Michel Fourgon
Hintere Reihe: Horst Halmes, Bert Brüls, Walter Rentmeister, udo Wansart, Lothar Wansart, Erich Rauw, Egon Wansart, Präsident Karli Theissen

1990

1990 wurde die Minimes-Mannschaft Meister ihrer Serie. Mit Spielertrainer Edgar Jamar gelang der 1. Mannschaft durch den Gewinn der Aufstiegsrunde der Sprung in die 2. Provinzklasse.

1993

1993 begannen die Arbeiten an den neuen Fußballplätzen am Kuhnenbrunnen.

1994

Werner Thommen wurde 1994 neuer Präsident des Vereins. In der Saison 1994-1995 wurden die Junioren Meister in ihrer Klasse.

Am 25. September 1994 fand das erste Spiel auf dem neuen Platz statt. Nachdem die 1. Mannschaft 1993 abgestiegen war, schaffte sie 1995 erneut den Gewinn der Meisterschaft, das letzte Spiel war in Honsfeld.

Vordere Reihe: Erich Rauw, Marc Rauw, Bernd Henkes, Deligierter Alain Theissen, Walter Rentmeister, Ralf Rentmsiter
Hintere Reihe: Pascal Arimont, Patrick Gillet, Edgar Jamar, Michel Fourgon, Werner Thommen, Pierre Benker, Erwin Henkes, Egon Wansart, Imre Szabo

1995

Die offizielle Eröffnung der neuen Fußballplätze wurde vom 20. bis 23. Juli 1995 mit einem Zeltfest gefeiert.

1998

Nach Werner Thommen folgt Raymond Schaus von 1998 bis 2003 als Präsident

2000

Im Jahr 2000 wurde die 1. Mannschaft wieder Meister ihrer Klasse, das letzte Spiel war in Sart.

2003

Nach Raymond Schaus folgt Rolf Halmes von 2003-2006 als Präsident

2004

Aufstieg der Minimes in die Supérieures-Klasse 2004.

Auch der CS Bellevaux orientierte sich bald anderwärts, so dass die Spielgemeinschaft sich zuletzt noch auf die Vereine aus Recht und Emmels beschränkte. Diese Kooperation erwies sich jedoch als so harmonisch und verlässlich, dass sie nunmehr auf die gesamte Jugendarbeit ausgedehnt wurde.

2007

Nach Rolf Halmes folgt Werner Kohn von 2007-2009 als Präsident

2009

Unter dem Vorsitz von Werner Kohn wurde vom 21 bis 24 Juli 2009 das 50jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Man gedachte aller verstorbenen Mitglieder und Förderer des Vereins, gedankt wurde allen, die den Club in den 50 Jahren seit seinem Bestehen unterstützt haben. Aus dem Fußballklub Olympia Recht wurde der Königliche Fußballklub Olympia Recht, und der Verein schmückt sich seitdem mit einem neu gestalteten Vereinslogo.

Mit dem 50jährigen Jubiläum erlebte der Verein einen Umbruch. Viele langjährige Mitglieder verließen den Vorstand und überließen einem sehr jungen Vorstand die Verantwortung. Dies brachte einige Veränderungen mit sich. In der Jugendarbeit war in der Vergangenheit zuerst mit dem CS Bellevaux eine Spielgemeinschaft gegründet worden, die nach einem zweifachen Aufstieg in die Supérieures-Klasse (Kadetten und Scolaires) durch die RUS Emmels und den RFC St. Vith erweitert worden war. Doch der RFC St. Vith ging bald wieder eigene Wege.

2013-14

Meistertitel Reservemannschaft

2013

Allerdings standen die Zeichen der Zeit nicht günstig, denn angesichts der geburtenschwachen Jahrgänge wurde es für alle Vereine der Umgebung immer schwieriger geworden, aus eigener Kraft in allen Jahrgangsklassen Mannschaften auf die Beine zu stellen. Seit 2013 ist der Verbund deshalb wieder etwas größer geworden und die Vereine der Gemeinden St. Vith und Burg-Reuland, d.h. die SG Rapid Oudler, der RFC St. Vith, die RUS Emmels und der KFC Olympia Recht arbeiten nun ab der Kategorie U10 in der Jugend zusammen: RESO war geboren. Aus alten Rivalen sind heute Verbündete geworden, lediglich bei den Spielen der Ersten, der Reserve oder Altherren kommen die alten Rivalitäten noch zum Vorschein.

2010

Den Vereinen steht seit 2010 in St. Vith ein Kunstrasenplatz zur Verfügung, der die bestehenden Rasenplätze spürbar entlastet und zudem eine höhere Spielqualität ermöglicht.

Heute zählt der Jugendverband 14 Mannschaften verschiedener Alterskategorien und Spielniveaus. Ziel ist es allen Jugendlichen eine Möglichkeit zu geben ihren Sport auszuüben und talentierten Spielern die Chance zu bieten sich weiterzuentwickeln.

An der Zukunft des Klubs wird weiter gearbeitet. So ist zum Beispiel die Renovierung – oder besser gesagt Sanierung – der Kantine geplant. Hierzu wurden schon einige Projekte ausgearbeitet und in St. Vith (bei der Gemeinde) und Eupen (bei der DG) vorgestellt.

2010-2015

Von 2010 bis 2015 spielte der KFCO in der P3. Highlight in dieser Zeit war die Saison 2010-2011 mit Aufstiegsrunde wo das letzte Spiel verloren wurde.

2015-2016

Aufstieg in die P2

2016-2017

Aufstiegsrunde in der P2

2020-2021

Die Saison 2020/21 wurde wegen der weltweiten Pandemie abgebrochen.

2021/2022

Gewinn des Gemeindepokals in Sankt Vith.